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a klasseDie Vermutungen unseres Trainers vor dem Spiel sollten sich bewahrheiten: Ist man im Training nicht voll bei der Sache, bereitet man sich körperlich und geistig nicht auf ein Spiel vor oder macht sich nicht konzentriert vorm Spiel warm, gibt es im Normalfall auf die Ohren - genau so kam es dann auch und die Mannschaft konnte dieser Warnung zu keiner Zeit entgegenwirken.
Zu Beginn durfte man den Ball noch entspannt in den eigenen Reihen laufen lassen und das routinierte und erfahrene Heimteam schaute sich das Ganze an. Sobald unsere Mannschaft jedoch die Mittellinie überquerte wurden die Spieler eng markiert. Dann ging es zur Sache und der SVW holte sich entweder den Ball oder bekam ihn durch individuelle Ballverluste serviert. Dann ging es meistens mit langen Bällen nach vorne, entweder wurden die Außenpositionen bedient oder der Ball kam hoch über die Abwehr in die Tiefe. Eigentlich ein einfaches Mittel, aber an diesem Tag für unser Team der Genickbruch, da man einfach nicht an den Gegenspielern dran war um diese Bälle zu verhindern.
Genau hierbei lag auch schon der Unterschied beim Spiel gegen den Ball und Gegner. Wir ließen den SV bei Ballbesitz weitestgehend in Ruhe schalten und walten. Der SV konnte in aller Seelenruhe die Bälle im Mittelfeld annehmen, sich drehen und meist ohne Bedrängnis den Ball nach vorne weiterspielen. So kam das Heimteam auch immer wieder zu sehr guten Torchancen, die vor der Pause teilweise kläglich vergeben oder, vom einzigen Akteur in Normalform, pariert werden konnten. Kai Bundels im Tor des MTSV wurde von seinen Vorderleuten weitestgehend im Stich gelassen und konnte einem fast leidtun. Ihm flogen die Bälle geradezu um die Ohren und ihm allein ist es zu verdanken, dass man vor der Pause nur einen Gegentreffer hinnehmen musste.
In der 33. Minute war es dann soweit, dass auch Bundels geschlagen war. Als der Ball in der Spieleröffnung von Schweitzer verloren ging, schaltete der SVW schnell um, man war einmal mehr unsortiert und konnte den Ball nicht konsequent verteidigen - die Folge war der längst überfällige Führungstreffer der Weisenheimer.
Zu allem Überfluss musste kurz danach Innenverteidiger Oliver Schmidt-Radde mit Atemwegsproblemen vom Feld. Christian Seibel rückte ins Zentrum und Antonio Pino kam als linker Aussenverteidiger ins Spiel.
War man im ersten Durchgang mit dem schmeichelhaften 1:0 Rückstand noch gut bedient, kam es im zweiten Durchgang knüppeldick. Eigentlich nahm man sich vor nach der Pause aktiver zu werden und mehr zu investieren. Genau das Gegenteil war der Fall und die Mannschaft ließ sich noch mehr hängen. Es gab keinerlei Aufbäumen gegen die drohende Niederlage und man musste sich als Zuschauer mit einem nahezu leidenschaftslosen Auftritt begnügen.
Zehn Minuten nach der Pause klingelte es zum zweiten Mal und der MTSV resignierte endgültig - die Köpfe gingen nach unten und die Moral war verloren.
Nach einer guten Stunde musste auch der angeschlagene Max Schweitzer seinen Platz räumen. Lars Pöschko kam ins Spiel und Alexander Stockhausen rückte ins defensive Mittelfeld.
Zwischen der 74. und 81. Minute ging es dann Schlag auf Schlag - der überragende Rainer Stork im Sturmzentrum des SVW zerlegte nach allen Regeln der Kunst unsere Defensive und schnürte einen lupenreinen Hattrick.
Jan Meier kam nach dem zwischenzeitlichen 4:0 noch für Markus Schwalb zu seinem Debut, welches andere Voraussetzungen verdient gehabt hätte.
Zehn Minuten später war die Messe dann gelesen und man war in der A-Klasse und auch auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Eine verdiente Klatsche gegen eine spielstarke und erfahrene Truppe aus Weisenheim, die durchaus auch noch empfindlicher hätte ausfallen können. Solchen Gegnern wird man noch öfter gegenüberstehen, jedoch muss man dabei anders auftreten. Die richtige Einstellung zum Spiel und der Einsatzwille fehlten vollends. Dazu zählt an erster Stelle auch die Spielvorbereitung, die nach dem Abschlusstraining beginnt. Man merkte hier einigen Akteuren deutlich an, dass sie hier zu wenig Wert darauflegen. Vielleicht wurde den Spielern durch diese Lehrstunde etwas bewusster, dass man nicht mehr in der B-Klasse ist und auch nicht mehr die bessere Mannschaft auf dem Feld hat. Um erfolgreich zu sein muss man ein paar Prozent mehr machen als der Gegner, als Mannschaft auftreten und das Woche für Woche. Fangen wir doch nächste Woche damit an...
Am kommenden Sonntag gastiert der aktuelle Tabellenführer VfR Grünstadt II an der Rudolf-Harbig-Straße. Der VfR startete mit der optimalen Punkteausbeute und gewann auch sein Pokalspiel deutlich. In diesem Spiel erwarten wir natürlich eine entsprechende Reaktion und einen anderen Auftritt als in Weisenheim.

SV Weisenheim I - MTSV I 5:0


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Dienstag, 22. Oktober 2019
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